Eine Magnetresonanztomographie (MRT) gehört heute zu den wichtigsten bildgebenden Untersuchungen in der modernen Medizin. Sie ermöglicht detaillierte Einblicke in den Körper, ohne dass dabei Röntgenstrahlung eingesetzt wird.
Wer zum ersten Mal einen MRT-Termin hat, ist jedoch häufig unsicher. Wie funktioniert die Untersuchung? Muss ich mich besonders vorbereiten? Ist sie unangenehm? Und was passiert, wenn ich mich in engen Räumen unwohl fühle?
Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, was Sie vor, während und nach einer MRT-Untersuchung erwartet.
Die Magnetresonanztomographie arbeitet mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen. Dadurch entstehen detaillierte Schnittbilder des Körperinneren, die anschließend radiologisch ausgewertet werden.
Die Untersuchung eignet sich besonders zur Darstellung von Gelenken, Muskeln, Bändern, der Wirbelsäule, des Gehirns und zahlreicher innerer Organe.
Während der Aufnahme liegen Sie auf einer Untersuchungsliege, die in das MRT-Gerät gefahren wird. Wichtig ist, möglichst ruhig zu bleiben, damit die Bilder nicht durch Bewegungen beeinträchtigt werden.
Die Untersuchung selbst ist in der Regel schmerzfrei.
Bei vielen MRT-Untersuchungen ist keine besondere Vorbereitung erforderlich. Je nach untersuchter Körperregion oder geplantem Kontrastmitteleinsatz können jedoch zusätzliche Hinweise gelten.
Besonders wichtig ist es, vor der Untersuchung alle metallischen Gegenstände abzulegen. Dazu gehören beispielsweise Schmuck, Uhren, Schlüssel, Mobiltelefone und bestimmte Kleidungsstücke mit Metallbestandteilen.
Informieren Sie das medizinische Personal unbedingt, wenn Sie Implantate, einen Herzschrittmacher, eine Insulinpumpe oder andere medizinische Geräte im Körper tragen.
Auch mögliche Metallfremdkörper, frühere Operationen und bestimmte gesundheitliche Einschränkungen müssen vorab besprochen werden.
Nicht jedes Implantat schließt eine MRT aus. Entscheidend ist, ob es unter den jeweiligen Untersuchungsbedingungen als MRT-sicher oder bedingt MRT-sicher eingestuft ist.
Die Dauer hängt von der untersuchten Körperregion und der medizinischen Fragestellung ab.
Viele MRT-Untersuchungen dauern etwa 15 bis 30 Minuten. Bei komplexeren Fragestellungen oder mehreren Untersuchungsregionen kann die Untersuchung auch länger dauern.
Während dieser Zeit werden mehrere Bildserien aufgenommen. Dabei entstehen die für MRT-Geräte typischen Klopf- und Brummgeräusche.
Zum Schutz vor der Lautstärke erhalten Patientinnen und Patienten in der Regel einen geeigneten Gehörschutz.
Manche Menschen empfinden die Untersuchung im MRT-Gerät als unangenehm, insbesondere wenn sie unter Platzangst leiden.
Wenn Sie wissen, dass Ihnen enge Räume Schwierigkeiten bereiten, sollten Sie dies bereits bei der Terminvereinbarung mitteilen.
Je nach Untersuchung, technischer Ausstattung und individuellen Voraussetzungen können verschiedene Maßnahmen helfen, die Untersuchung angenehmer zu gestalten.
Dazu gehören eine ausführliche Erklärung des Ablaufs, eine ruhige Begleitung durch das medizinische Personal und gegebenenfalls weitere unterstützende Maßnahmen.
In bestimmten Fällen kann nach ärztlicher Rücksprache auch eine beruhigende Medikation infrage kommen. Dabei müssen mögliche Nebenwirkungen und Einschränkungen, beispielsweise bei der anschließenden Teilnahme am Straßenverkehr, berücksichtigt werden.
Wichtig ist, dass Sie Ihre Bedenken offen ansprechen.
Nein. Viele MRT-Untersuchungen können vollständig ohne Kontrastmittel durchgeführt werden.
Bei bestimmten medizinischen Fragestellungen kann ein Kontrastmittel jedoch helfen, Gewebestrukturen oder Veränderungen genauer darzustellen.
Ob ein Kontrastmittel notwendig ist, wird individuell entschieden. Vor der Anwendung werden mögliche Gegenanzeigen und relevante gesundheitliche Voraussetzungen geprüft.
Wenn Sie Fragen zum Kontrastmittel haben oder bei früheren Untersuchungen Unverträglichkeiten aufgetreten sind, sollten Sie das medizinische Personal darüber informieren.
Nach einer MRT ohne Beruhigungsmittel können Sie normalerweise unmittelbar zu Ihren gewohnten Aktivitäten zurückkehren.
Wenn ein Beruhigungsmittel verabreicht wurde, gelten besondere Verhaltensregeln. Auch nach einer Kontrastmittelgabe können individuelle Hinweise erforderlich sein.
Die aufgenommenen Bilder werden anschließend fachärztlich beurteilt. Aus dieser Auswertung entsteht ein radiologischer Befund, der die wesentlichen Untersuchungsergebnisse dokumentiert.
Die weitere Besprechung der Ergebnisse erfolgt abhängig vom jeweiligen Untersuchungs- und Behandlungsablauf.
Eine MRT-Untersuchung muss kein Grund zur Sorge sein. Wer den Ablauf kennt und wichtige Fragen im Vorfeld klärt, kann dem Termin häufig deutlich entspannter entgegensehen.
Bei N1 Radiologie in Nürnberg legen wir Wert auf eine verständliche Patienteninformation und eine sorgfältig geplante Diagnostik.
Denn eine gute Untersuchung beginnt mit dem Wissen, was Sie erwartet.
Sie haben Fragen zu einer MRT-Untersuchung oder möchten einen Termin vereinbaren?
Informieren Sie sich über unsere MRT-Diagnostik und nehmen Sie Kontakt mit unserem Team auf.


